Mäuseburg, Murmelhai und Mikado-Vulkan

Spiel-Bau GmbH

www.spiel-bau.de

Wussten Sie, dass sich der römische Grenzverlauf im Bundesland Brandenburg befindet? Er wurde in einem Wohngebiet in Bernau errichtet. Das Schöne daran: Es ist ausdrücklich erwünscht, auf der Grenzanlage herumzuklettern.

Geschaffen wurde sie von der Spiel-Bau GmbH als Teil eines attraktiven Kinderspielplatzes. Seit 30 Jahren designt und baut das Unternehmen Spielgeräte in höchster Qualität. Die Fertigung erfolgt vollständig am Unternehmensstandort in Brandenburg an der Havel, mit klarem Fokus auf die Nachhaltigkeit. Das Holz kommt ausschließlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Edelstahl besticht durch seine „Unverwüstlichkeit“ und farbige Akzente werden nicht durch einfaches Plastik, sondern mit Hilfe von HPL (High Pressure Laminate = gepresstes Recyclingpapier) gesetzt.

Begonnen hat das Unternehmen auf dem Gelände einer Kiesgrube mit einigen Containern. Schritt für Schritt verbesserten sich die Produktionsbedingungen. So wurde unter anderem im Jahr 2012 eine neue Produktionshalle gebaut. Im Jahr 2018 wurde die Fertigung um eine frei programmierbare, computergesteuerte Maschine erweitert, um den Kunden ein noch breiteres und individuelles Produktportfolio bieten zu können.

Die erweiterten und modernisierten Produktionsbedingungen waren dringend erforderlich, denn die Nachfrage nach den meist individuell designten Spielgeräten stieg stetig an. Deren hohe Qualität hatte sich nicht nur deutschlandweit herumgesprochen. Anfragen von Europa bis Übersee trafen ein. Heute stehen die Produkte der Spiel-Bau GmbH in fast allen Teilen der Welt.

So treibt in Las Vegas eine XXL-Tunnelrutsche in Form einer Doppel-Helix den Adrenalinspiegel hoch. In Australien wurden Spieltürme wie der „Mikado-Vulkan“, in China ein Klettergarten und in Singapur eine Achtfach-Schaukelanlage errichtet. Und in Bahrain am Persischen Golf gibt es unter Palmen tatsächlich Spielgeräte mit den Namen „Babelsberg“ und „Pittiplatsch“.

In Deutschland trifft man in Berlin auf eine Mäuseburg mit Käselöchern und an der Küste in Wismar kann man von einem Leuchtturm rutschen sowie die Ostsee durch ein Fernglas sehen. Im Stadtpark von Halle bietet ein inklusiver Irrgarten viel Spaß, ebenso wie die rollstuhlgeeignete Sandspielkombination in Hamburg. Auf dem Marktplatz von Rathenow ringelt sich eine freundliche Riesenschlange, während das erzgebirgische Oelsnitz der Lebensraum von Laufrad-Mammut, Rampen-Kamel und Murmel-Hai ist.

Dies sind nur wenige Beispiele für die Kreativität, mit der das Unternehmen Spiel- und Bewegungsangebote designt. Das Portfolio orientiert sich dabei nicht nur an Kindern. Längst haben auch Erwachsene den Wert von Trainingsplätzen im Freien entdeckt. So bieten verschiedene Outdoor-fähige Calisthenics-Anlagen Kindern wie Erwachsenen die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung. Hinzu kommen Outdoor-geeignete Xylophone, Klangröhren und Trommeln, die bei allen Altersgruppen die Freude an Musik oder einfach nur Spielspaß wecken sollen.

Die Spiel-Bau GmbH ist weiter auf Erfolgskurs. Zur Sicherung ihres Geschäftserfolgs investierte sie kontinuierlich weiter in den Standort und achtete dabei insbesondere auf eine nachhaltige Produktion. So wurde die alte Ölfeuerung durch eine Holzschnitzelheizung ersetzt, die mit eigenen Holzresten befeuert wird. Eine Solaranlage liefert den größten Teil der benötigten Energie, darunter auch für die neuen Elektroautos des Unternehmens. Aber auch die Investition in die Mitarbeiter*innen stellt einen wichtigen Bestandteil der Unternehmensstrategie dar. So wurde zum 30. Geburtstag der Spiel-Bau GmbH die 4-Tage-Arbeitswoche für alle Mitarbeiter*innen eingeführt.

Auch in der Produktion geht es voran. Das neueste Vorhaben ist der Bau einer weiteren Halle, in der künftig die Oberflächen von Edelstahl-Elementen bearbeitet werden. Fast eine Million Euro wird das Vorhaben kosten. Bereits seit seiner Gründung wird die Spiel-Bau GmbH mit Fördermitteln in ihrem Wachstum unterstützt und auch jetzt hat das Unternehmen die ILB an seiner Seite. Rund 190.000 Euro werden über die Förderbank in das Vorhaben fließen und mit der neuen Halle zugleich auch neue Arbeitsplätze geschaffen.