25 km/h ist ein deutscher Spielfilm der Produzenten Markus Goller und Oliver Ziegenbalg in Koproduktion mit Pictures in a Frame, Deutsche Columbia Pictures Filmproduktion, Traumfabrik Babelsberg & Babelsberg Film und Mythos Film Produktion. Regie führte Markus Goller. In dem Roadmovie spielen Lars Eidinger und Bjarne Mädel ein Brüderpaar mittleren Alters, das sich den Jugendtraum einer Reise auf Mofas quer durch Deutschland erfüllt. Kinostart war Ende 2018.

Die Brüder Christian und Georg sehen sich auf der Beerdigung ihres Vaters zum ersten Mal seit vielen Jahren wieder. Während Georg als Tischler in seinem Heimatort blieb und den kranken Vater bis zuletzt pflegte, ist Christian ein erfolgreicher und weit gereister Geschäftsmann. Die beiden sind sich zunächst fremd, finden aber wieder zueinander und beschließen spontan, mit ihren Mofas die Deutschlandreise nachzuholen, die sie als Fünfzehnjährige vorhatten. Der Plan sieht eine Reihe von Aufgaben vor – unter anderem sich beim Griechen einmal durch die Speisekarte zu essen, eine schlafende Kuh umzuwerfen und ähnliche pubertäre Herausforderungen.

Auf ihrem Weg lernen die beiden einander wieder besser kennen. Am Ende gibt die Reise Christian die Kraft, sein Leben neu zu ordnen, und Georg, seine inzwischen verheiratete heimliche Jugendliebe Tanja endlich auf seinem für diesen Zweck vor 30 Jahren zugelegten Langbank-Mofa mitzunehmen.

Bei den Dreharbeiten entstanden in Brandenburg und Berlin auch Szenen, die im Film in anderen Teilen Deutschlands spielen. So war zum Beispiel das Luftfahrtmuseum Finowfurt auf einem ehemaligen sowjetischen Militärflugplatz Schauplatz eines Esoterikfests in Nordrhein-Westfalen.

Die Produktion wurde unter anderem mit einem Darlehen in Höhe von 300.000 Euro, das im Rahmen der Geschäftsbesorgung der ILB für die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH ausgereicht wurde, gefördert. Der Regionaleffekt – das ist der Auftragswert für Produkte und Dienstleistungen rund um den Film – betrug in der Hauptstadtregion ca. 2,5 Millionen Euro und damit mehr als das Achtfache der von den beiden Ländern ausgereichten Fördermittel.

Stand: 26.06.2019