Das im Jahr 1993 gestartete „Freizieher-Programm“ eröffnete einen weiteren Weg zur Förderung von selbst genutztem Wohneigentum in Brandenburg.

So konnten Familien, die sich ein Haus oder eine Wohnung kauften und die gleichzeitig in einem Gebiet mit erhöhtem Wohnbedarf eine Mietwohnung mit Belegungsbindung freimachten, einen Zuschuss in Höhe von durchschnittlich 50.000 Mark erhalten.

Dieser Zuschuss füllte für viele Bauwillige eine Lücke in der Gesamtfinanzierung. Entsprechend hoch war die Nachfrage und die Interessenten standen beim Start der Richtlinie Schlange vor dem damaligen ILB-Gebäude.

Auch Ralf Müller profitierte von der Förderung. Seine Familie nutzte den Zuschuss von umgerechnet knapp 33.000 Euro als Startkapital, um sich in Fürstenwalde ein selbst genutztes Einfamilienhaus zu bauen.

Stand: 28.05.2020