Die ProPotsdam GmbH arbeitet zusammen mit den Akteuren der örtlichen Wohnungswirtschaft im Verbund mit den Potsdamer Wohnungsgenos­senschaften. Im Rahmen eines umfangreichen städtebaulichen Projekts gestaltet die Stadt Potsdam gemeinsam mit der ProPotsdam GmbH seit dem Jahr 2011 das bestehende Wohnquartier Drewitz zur neuen „Gartenstadt Drewitz“ um. Aus der gealterten Plattenbausiedlung soll ein Stadtteil mit hoher Lebensqualität für alle Altersgruppen und für unterschied­liche Wohnbedürfnissen werden.

Geplant ist unter anderem, rund 3.000 Wohnungen für insgesamt mehr als 5.000 Menschen umzubauen und an aktuelle Standards anzupassen. Die ILB begleitet die Entwicklung der Gartenstadt mit umfassenden Förderungen, zuletzt bei der Modernisierung von insgesamt 315 Wohnungen im Guido-Seeber-Weg 1–15, in der Hans-Albers-Straße 8–12, in der Erich-Pommer-Straße 2–6 sowie in der Konrad-Wolf-Allee 13–63.

Neben Handlungsfeldern wie Woh­nungsumbau und -gestaltung, Städtebau, Klimaschutz und Freiraument­wicklung nimmt auch das überarbeitete Verkehrskonzept einen wesentli­chen Raum in dem Gesamtprojekt ein. Schwerpunkt der neuen Verkehrspla­nung war die Umwandlung der bisherigen Hauptverkehrsader in einen Grün­bereich. Noch vor wenigen Jahren durchzog die Konrad-Wolf-Allee als lärmende Verkehrsschneise das Viertel. Heute ist dort der Konrad-Wolf-Park und zugleich die grüne Mitte von Drewitz. Zusammen mit den Wohnraum-Modernisierungen hat sich so die Lebensqualität vieler Bewohner des Quartiers deutlich verbessert. Die Entwicklung der Gartenstadt Drewitz soll im Jahr 2019 mit einem weiteren Bauabschnitt fortgeführt werden.

Für den Umbau des Wohnquartiers sind umfassende Investitionen der Akteure rund um die ProPotsdam GmbH erforderlich. Ziel ist, für Bestands- und Neumieter langfristig bezahlbare moderne Wohnungen in einem attraktiven Umfeld zu schaffen. Allein in die Modernisierung der 315 Wohnungen flossen 42,4 Millionen Euro. Die Umbaumaßnahmen wurden von der ILB mit 31,8 Millionen Euro aus Mitteln des Landes, des Bundes und aus Eigenmitteln begleitet, unter anderem mit dem ILB-eigenen „Bran­denburg-Kredit Energieeffizienter Wohnungsbau“.

Stand: 26.06.2019